Büroalltag und Bürokultur im Wandel

Die Zukunft hat längst begonnen…

Die Bürokultur der Gegenwart ist bereits der Büroalltag von Morgen. Themen wie eigene und personenbezogene Arbeitsplätze, Smart-Home und selbstverdunkelnde Fensterscheiben sind keine Vision, sondern Fakten, die in den Büroalltag einziehen werden und schon eingezogen sind.
Während wir uns täglich mit der Digitalisierung beschäftigen, sie verteufeln und den Datenschutz heiligsprechen, dreht sich die Erde weiter – und zwar schneller als wir denken!
Bereits heute ist Apple´s Sprachsteuerung „Siri“ und all ihre Mitbewerber in unser tägliches Leben integriert und wir sind assimiliert. Welch eine Vereinfachung unseres täglichen Lebens im Büroalltag und der Bürokultur  stattfindet, wenn man die digitalen Medien nur lassen würde, welch eine energetische Einsparung, wenn man das Smarthome nur schon richtig nutzen würde. Aber ich schweife ab…

Die Digitalisierung und das „Arbeiten 4.0“ sind untrennbare Ereignisse, in dessen Verlauf wir uns längst befinden. Tablet-PC, Smartphone und digitale Kalender sind schon heute nicht mehr aus unserem Büroalltag weg zu denken. Die Niederlassung in Fernost kann genauso funktionieren und gewinnbringend sein, wie das Unternehmen vor Ort. Wir sind jederzeit in der Lage mit allen Orten der Welt zu kommunizieren und Gedanken auszutauschen. Ich kann heute schon bei meiner Morgentoilette auf meinen Tagesablauf hingewiesen werden, da der Wecker genau meinen Tagesablauf kennt und mit dem Spiegel und dem Kühlschrank kommunizieren kann. Dadurch habe ich am nächsten Morgen bereits wieder ein frisches Müsli, dass ich heute beim Frühstück leer mache.

Wenn ich mich autonom auf der Autobahn in die selbstfahrende Kolone eingegliedert habe und die nächsten 30 Minuten in selbiger verbringe, kann ich die Zeit effektiv nutzen um meine Mails oder Meetings im Unternehmen vorzubereiten. Meine elektronische Sekretärin ist durchaus in der Lage, bereits schon jetzt meine Termine selbst zu verwalten und mir diese auf die Windschutzscheibe zu projizieren, um immer auf dem Laufenden zu sein.

Nach meinem entspannten Eintreffen im Unternehmen und nachdem ich mich im ThinkTank kurz mit meinem Disponenten getroffen habe, um die wichtigsten Dinge des Tages konzentriert zu besprechen, trinke ich mit meinem Chef einen Kaffee im „Café Welcome“ – unserer Kantine – um ihn über die Geschehnisse des Vortages zu informieren. Während ich zu einem Arbeitsplatz, heute mal im Gebäudeteil C, gehe, lockt sich mein Smartphone, direkt nach der Buchung des Tisches, ins Netzwerk und der Schreibtisch stellt sich auf meine gewünschte Höhe ein. „Gesundes und konzentriertes Arbeit ist heute genauso wichtig, wie Flexibilität“, das sind meine Gedankengänge, während ich den Stuhl auf die richtige Höhe verstelle. Ein Blick auf die Uhr verrät mir, dass der halbe Tag bereits verstrichen ist und ich jetzt erst einmal meine Aufträge bearbeite, um sie heute Abend noch, mit diversen Kommentaren versehen, an unsere Dispo versende. Doch diese schreibe ich lieber bequem auf dem Sofa – in entspannter Atmosphäre. Man will ja schließlich niemandem auf die Füße treten. Zwei bis drei Stunden sollten für die Auftragsbearbeitung ausreichend sein, danach kommt der Lieferservice, um meinen Kühlschrank aufzufüllen und wenn ich nachher Zuhause bin, ist mein vorkonfiguriertes Abendessen schon im Kühlschrank. „Ein wirklich ausgewogenes Verhältnis zwischen Arbeit und Leben“, denke ich so bei mir, während das Mobiltelefon mir die nächsten Aufträge ankündigt. Ok, ab auf die To-Do-Liste für den nächsten Tag.

All meine Punkte der heutigen Liste sind abgearbeitet, ich habe den nächsten Tag auf meiner Nachhause Fahrt – natürlich völlig autonom – bereits geplant und freue mich auf ein entspanntes Weinchen mit Freunden am Abend. „Siri“ erinnert mich direkt daran, dass Paul heute Geburtstag hat und das Präsent bereits eingepackt auf der Anrichte liegt. Hätte ich fast vergessen!

Sie denken, warum schreibe ich diesen ganzen Mist – das ist doch alles nur Fiktion und aus der Luft gegriffen – weit gefehlt, liebe Leser. Wir sind mittendrin zu lernen, dass sich die Bürokultur verändert und ein Arbeitstag anders funktioniert als noch im letzten Jahr. Und wer den Punkt verpasst, sich dem Arbeiten 4.0 zu öffnen, wird den Absprung aus der längst vergangenen Routine verpassen und auf der Stelle stehen bleiben.
Sie wissen ja – wer stehen bleibt geht in der heutigen Zeit der Digitalisierung, des demographischen Wandels und den wechselnden Generationen nicht nur einen Schritt zurück, sondern gleich mehrere!

Seien Sie mit einer modernen und zeitgemäßen Büroraumplanung, die das tägliche Leben einschließt, immer einen Schritt voraus. Denn nur so werden Sie in Zukunft am Markt bestehen können!

Denn…
…die Zukunft hat längst begonnen!

Büro der Zukunft
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