so steht es seit langer, langer Zeit geschrieben. Tatsächlich aber beginnt das Bibelzitat damit, dass Gott Himmel und Erde schuf und darauf folgte das Licht als erstes Element, welches Ordnung in das Chaos bringen soll.
Sie fragen sich nun, was Licht mit Büroräumen zu tun hat? Zurecht!
Licht wurde schon immer viel zu stiefmütterlich bei der Planung neuer Büroräume berücksichtigt. Immer und immer wieder wird das Thema „richtige Beleuchtung“ auf die lange Wartebank gesetzt und der typische Spruch hierzu lautet: „des mache mer hinneher“.
Ebenso hinten anstehen solch elementare Themen wie Akustik und Raumtemperatur. Wir erleben es in unserem täglichen Arbeitsleben, bei den täglichen Bestandsaufnahmen und Meetings zur Neueinrichtung. Da ist es mal in dem Raum zu kalt und zu dunkel und ein anderes Mal ist es zu warm und zu hell. Aber in beiden Fällen finden wir die Nachhallzeit des Kölner Domes wieder.
Wenn die Lichtgestaltung wie auch die Akustik und die Raumtemperatur immer so als Anhängsel gesehen wird, braucht man sich nicht zu wundern, wenn ein Unbehagen in selbst den neusten Räumen auftritt.Hierbei ist es unsere Aufgabe schon im Vorfeld strategischer und visionärer zu denken und zu handln. Räume sind dazu da um Entwicklungen, Begegnungen und Transformationen stattfinden zu lassen. Ohne Licht kein Ideenreichtum, ohne Akustik erlebt man fehlendes Gleichgewicht und ohne optimale Raumtemperatur fällt der Mitarbeiter in ein gesundheitliches Unwohlsein. Raumklimatisierte Faktoren am Arbeitsplatz werden nach wie vor bei den meisten Mitarbeitenden als unbefriedigend beschrieben. Weit verbreitet sind Probleme mit der Raumtemperatur an sich. Mal ist es zu kalt, dann mal wieder zu warm, wie schon zuvor erwähnt. Trockene Augen, Kopfschmerzen, Konzentrationsprobleme, Trockene Schleimhäute und Müdigkeit werden als eindeutige Warnzeichen angeben. Man braucht sich deshalb auch nicht wundern, wenn die Krankheitsrate eher zu als denn abnimmt.
Ganzheitlichkeit
Lassen Sie uns also beginnen „Nebensächlichkeiten“ als Ganzes zu betrachten. Licht, Akustik und Raumtemperatur gehören zu den primären Stellschrauben in einem Unternehmen um zum Effizienz- und Wohlfühlfaktor zu gelangen. Warum sind es uns also die Mitarbeitenden nicht wert hier Abhilfe zu schaffen? …und zwar schleunigst, bevor das Kind noch tiefer in den Brunnen fällt.
Nehmen wir als einen Schlüsselreiz nur die Akustik – schon zu oft wurde darüber berichtet. Die Öffentlichkeit weiß, dass Lärm krank macht – und doch werden nur sehr zaghafte Versuche unternommen aus dieser Misere zu kommen – noch immer ist hier kein Licht am Horizont zu erkennen. Verzeihen Sie das Wortspiel, aber wir hielten es für durchaus passend.
Es wird immer mehr der Eindruck erweckt, dass nach dem ganzen Coronadebakel und die Angestellten im Anschluss zurück ins Büro kamen, die akustische Situation in den Büros, welche sich ja im Grunde nicht verändert hat, nun als lästig, störend und krankmachend herausstellt. Am häufigsten werden Telefonate oder Gespräche unter den Kollegen als Störfaktor beschrieben. Das Erstaunlichste daran, dass Mitarbeiter die verstärkt im Homeoffice sind, mehr unter Lärmbelästigung leiden als die, die sich auch in Coronazeiten die meiste Zeit im Büro befanden. Das nennt man dann mal ein klassisches Konditionieren und unsere Aufgabe ist es nun, den Mitarbeitenden eine allumfassende angenehme Raumakustik zu bescheren, natürlich neben dem Raumklima und der Beleuchtung. Die Realität sieht aber anders aus. 60% aller Arbeitgeber planen keine besonderen Maßnahmen um eine vernünftige und stark verbesserte Raumakustik zu erzielen.
Hierbei zeigt deutlich, dass gerade jetzt in wirtschaftlich schwierigen Zeiten zu wenig Gewicht auf Akustik gelegt werden. Ein Widerspruch in sich – denn das wichtigste Kapital der Unternehmen sind nicht Debitoren und Kreditoren, sondern Mitarbeiter Hans und Sekretärin Klärchen.
Es wird derzeit nicht nur bei einer Neumöblierung gezögert, sondern eben auch bei den primären Faktoren – Licht, Akustik und Raumklima – Investitionen werden auf die lange Bank geschoben.
Nicht nur bei der Büroeinrichtung wird gerade gezögert, sondern auch bei allen anderen Themen wie Akustik, Licht und Raumtemperatur werden Investitionen vertagt.
Ziehen wir doch mal ein Fazit
Wie wäre es eigentlich, wenn die Regierung auch in der Verwaltungswelt einen Anreiz setzten würde? Förderungen im Bereich Akustik, Licht und Raumtemperatur? Es ist doch bekannt, dass all die fehlenden Faktoren im Büro gesundheitliche Auswirkung mit sich ziehen. Die zuvor erwähnten Krankheitsbilder sind ja nur die sichtbaren Erkrankungen. Doch was ist mit den „unsichtbaren“ Erkrankungen? Mehr denn je leiden die Menschen unter Stresserkrankungen und anderen somatischen Krankheitsbildern. Es müsste demnach doch im Interesse aller, insbesondere auch der Politik sein, wenn Mitarbeitende einen Arbeitsplatz vorfinden wo das passende Licht, Akustik und Raumtemperatur im Einklang des Arbeitsplatzes stattfindet.
Die Mitarbeitenden danken es Ihnen mit weniger Ausfallzeiten und bei einem guten ergonomischen Licht geht es der Psyche gleich viel besser und genauso geschieht es mit einer besseren Akustik und entsprechendem Raumklima.
Unsere Expertise – Ihr Gewinn
Gerne beraten wir Sie auch zu den primären Faktoren und begleiten Sie mit unserer Expertise, Planungsleistung und Dienstleistung. Sparen Sie nicht an den wertvollen Einrichtungsgegenständen, Ihre Mitarbeitenden werden es Ihnen danken.






