Ich sehe etwas was Du nicht siehst

-die Wirkung von Neuroästhetik

Wie immer öfter in den einschlägigen Printmedien zu lesen ist, nehmen die Krankmeldungen während des wohlverdienten Urlaubs bei der arbeitenden Bevölkerung zu. Hierzu zählt der entlastende Druck aus dem Arbeitsleben und das berühmte „Kopfkino“ zu den hauptsächlichen Ursachen. Der Leistungsdruck dem Alltäglichen gewachsen zu sein, immer erreichbar zu sein, einfach seiner Arbeitsumgebung gerecht sein zu müssen, um all den Anforderungen im Berufsalltag gerecht zu werden. Zu den typischen Krankheitsbildern zählt hier insbesondere auch das Phänomen der Migräne – diese Krankheit beruht zum einen auf genetischer Veranlagung oder es ist eine Art der Gegenwehr mit der der Körper auf eine Widrigkeit reagiert. Es gibt hier eine Unzahl von Arten des Kopfschmerzes, aber allen steht als Ursache immer der vorangegangene Stress im Vordergrund. Hierzu gibt es dann eine Menge Tipps und Tricks, wie man mit dem Kopfschmerz umgeht. Es werden hier zur Bekämpfung immer mehr Medikamente auf den Markt geworfen und doch beginnt alles wieder von vorne, wenn das Übel nicht bei der Wurzel gepackt und sinnvoll, bzw. effektiv bekämpft wird.

Urlaubskrankheit oder Arbeitsgesundheit?

Sehen wir uns also das Übel der lästigen Erkrankungen, die vermehrt in Urlaub oder Freizeit auftreten, von der Wurzel her an. Wie können wir diese in unseren Köpfen also beiseiteschieben und schon im Vorfeld gegenübertreten?

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Um besser mit Stress und dem Alltagsdruck umgehen zu können sollten wir unser Immunsystem und das geistige Gedankengut trainieren. Doch das ist leichter gesagt, als getan.
In unseren vergangenen Blogs schauen wir uns immer wieder unsere Arbeitswelten und Arbeitsgewohnheiten an. Doch wo und wie wollen wir arbeiten? Und ist das hoch gelobte Homeoffice, bzw. das agile Arbeiten wirklich der Weisheit letzter Schluss?  

Wir sagen eindeutig - nein. 

Es gab sie schon immer und wird es auch immer geben – die Berufsgruppen die einige, wenige Tage im Laufe der Arbeitswoche in Ihrem Homeoffice Dinge erledigen die unter der Woche nicht möglich sind zu erledigen. Aber diese Berufsgruppen sind meist reine Vertriebsmitarbeitende, die unter der Woche bei Kundenbesuchen unterwegs sind. Alle anderen Berufsgruppen hatten die klassische 5-6 Tage Woche. Die vergangene Pandemie Corona hat dann alles in Frage gestellt und ins Wanken gebracht – als Ergebnis haben wir nun verwaiste Büroetagen und -gebäude und des Weiteren jagt eine Firmeninsolvenz die nächste. Leider können wir hier aber keine Resett-Taste drücken und müssen als Quintessenz mit all den Gegebenheiten leben. 

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Missstände und Ursache

Wenn wir einen genaueren Blick auf all den „Salat“ werfen ergeben sich hieraus einige markante Punkte an denen wir unsere derzeitige Arbeitssituation und -struktur festmachen können. Primär suchen wir händeringend Fachkräfte und finden niemand aus den eigenen Reihen, können somit keine Talente fordern und fördern. 

Wer sich aber intensiv mit seinem eigenen Personal beschäftigt, der könnte sich mal darauf besinnen den einen oder anderen Mitarbeitenden in seinen Stärken und Schwächen zu fördern und zu fordern, eben ein Talent entdecken. Hierzu eignet sich insbesondere das sogenannte Big Five Modell. Dieses schaut sich zuerst einmal den Typus Mensch an und analysiert somit in welchem Aufgabenfeld man den Mitarbeitenden besser und effektiver unterbringen könnte. Wenn ein Mitarbeiter rundum zufrieden ist mit seiner Arbeit und sich dort auch entfalten kann, sich wohl fühlt, können die Mitarbeitenden auch Glückshormone entwickeln. Hierbei sind Endorphine und Oxytocin besonders hervorzuheben. Denn genau diese beiden Glückshormone machen uns das Leben leichter und sorgen dafür, dass unser Immunsystem sich wohlfühlt. 

Aber wie gelangt man letztendlich zu diesem Ergebnis? Zuerst einmal sollten wir uns unser System und unsere Struktur ansehen. Wie und wo lebe ich? Bin ich zufrieden mit meiner Situation und wie ist mein Arbeitsumfeld gestaltet? Dieses gesamte Umfeld spielt daher eine erhebliche Rolle in welchem System ich mich befinde. Ganz oft hängt man in seinem eigenen System und in seiner eigenen Struktur fest in welchen Doppeldeutigkeiten des gesprochenen Wortes an der Tagesordnung sind. 

Wir sagen dazu „wasch mich und mach mich nicht nass“. Bedingt durch unsere gelebte Kindheit haben wir gelernt wie wir durch unser Leben gehen. Also egal wo wir uns befinden, wir sind immer wieder im gleichen System gefangen. Es ist demnach erschreckend, dass in den letzten Jahren die Zahl an psychischen Erkrankungen deutlich gestiegen ist. 

Die immerwährende Erreichbarkeit und die sozialen Netzwerke werden hier als hauptsächliche Ursache angegeben. Aber ist es nicht so, dass in einem gesunden Geist ein gesunder Körper wohnt? Lenken wir nicht wieder von dem eigentlichen Problem ab? Von unserem System, in dem wir uns gefangen befinden? Wenn man sich Wohl in seiner Haut fühlt, dann „betäube“ ich mich nicht mit den sozialen Netzwerken. Des Pudels Kern ist immer wieder unser, von Kindheit an, erlerntes Verhalten. Allerdings gab es schon immer Menschen die der Sucht nach gewissen Strukturen verfallen sind und das in jeglicher Hinsicht. Der einzige Unterschied ist jetzt, dass vielmehr darüber gesprochen, bzw. geschrieben wird und sich ein jeder als wegweisender „Influencer“ bezeichnet und des Weiteren damit sogar noch Geld verdient wird. 

Jeden Tag kommen neue Wundermittel auf den Markt. Schlafstörungen werden im Handumdrehung mit Pillen gelöst. Wer rank und schlank sein möchte, hungert sich entweder zu Tode oder bestellt sich Pillen, Spritzen, Shakes oder sonstige Helferlein. Der sogenannte Jojo-Effekt ist hier jedem bekannt, aber zum Glück gibt es ja auch dafür jede Menge Mittel auf dem Markt. Und wieder sind wir bei unserem System angelangt und wie wir uns von Kind an in unserer Haut gefühlt haben.

Wer sich ausgewogen und gesund ernährt und sich sportlich betätigt, in welcher Art und Weise auch immer, weiß sich in nahezu jeder Lebenslage zu helfen. 

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Abweichung von unserer Expertise?

Doch was hat das eigentlich mit unserer eigentlichen Expertise, der Firma Büro Jung, zu tun fragen Sie sich sicherlich jetzt. Wir beschäftigen uns seit langem mit den unterschiedlichsten Themen rund um die allgemeine Gesundheit und Einrichtung von Räumen. Da ist es nur verständlich, dass wir versuchen ganzheitlich zu denken. 

Haben Sie schon mal was Neuroästhetik gehört? Die Neuroästhetik beschäftigt sich damit, wie wir Menschen mit all unseren Sinnesorganen bestimmte Räume, Musik, Kunst usw. wahrnehmen. 
Was passiert dabei in unseren Gehirnen und welche Schlüsselreize entstehen dadurch. Wir alle kennen es, dass wir uns an bestimmten Orten wohler fühlen als an anderen Orten. Liegt es an den Farben, den Gerüchen, ist es kalt oder warm, hell oder dunkel, laut oder auch leise. Alles das wird in der Neuroästhetik erklärt. Man hat festgestellt, dass man dem Menschen Möglichkeiten einräumt Dinge zu verändern, z.B. in Räumen. Man verändert die Anordnung der Einrichtung, rückt Möbel an einen anderen Platz oder Bilder werden an anderer Stelle aufhängt. Wenn man zum Beispiel auch die Musikrichtungen ändert, verändert sich auch die Verhaltensweise.  „Andere Länder andere Sitten“ und somit ist die Neuroästhetik auch sehr vielschichtig, allerdings vom Kern her identisch. 

Jeder Mensch reagiert unterschiedlich auf Veränderungen, aber alles wird getrieben von Ihrem eigenen System in dem man aufgewachsen ist. 
Unsere Aufgabe als Einrichter ist es, Räume so zu schaffen, dass man sich auf dem Gebiet der Neuroästhetik wohlfühlt. Wie stelle ich mir also Räume vor die auf Basis der Neuroästhetik eingerichtet sind?
 

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Unsere Expertisedie Einrichtung

Zuerst einmal betreten wir einen leeren Raum. Wie fühlen wir uns in diesem Raum, was hören, sehen und riechen wir? Welche Art Lichteinfall befindet sich im Raum? Ist der Raum zu hell oder zu dunkel oder zu laut oder zu leise? Dies alles sind Faktoren die es schon zu Beginn zu erkennen gilt um einen Raum nach dem Gedanken der Neuroästhetikeinzurichten

Als nächsten Schritt überlegen wir uns, welche Farb- und Materialgebung zu den Mitarbeitenden und dem eigenen Unternehmen passt, bzw. was das Unternehmen an sich auszeichnet. 
Oft gibt es Hausfarben die man mitberücksichtigen sollte und welche bei der Gestaltung die Basis bilden können. 

Letztendlich geht es bei der Neuroästhetik darum, wie unser Gehirn und Körper auf Design bzw. auf Einrichtungsgegenstände reagiert. Jetzt wird der geneigte Leser denken, dass man doch froh sein sollte, wenn das Büro bestmöglich ausgestattet ist - aber weit gefehlt. Wir Menschen fühlen uns inspiriert, wenn all unsere Sinne in den Umgebungen und Räumen angesprochen werden. Was ist also der Schlüssel weshalb sich Räume eben richtig oder falsch anfühlen?

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Es hängt stark damit zusammen, wie man Farben, Materialien, Gerüche, Lautstärke und Lichtverhältnisse in einem Raum wahrnimmt. 
Lassen Sie uns also Räume schaffen, in denen sich Ihre Mitarbeitenden intuitiv wohl fühlen. Eine Umgebung funktioniert am besten, wenn alle Raumelemente bewusst gewählt und ausgesucht werden. Man wird sich wundern, welche Talente sich unter Ihren Mitarbeitenden finden lassen, wenn es darum geht, gemeinsam und im Team Räume entstehen zu lassen und zu schaffen. 

Insbesondere Start-Ups oder Unternehmen die sich neu erfinden müssen um somit eine neue Botschaft nach außen senden wollen, sind offen, nach dem Konzept der Neuroästhetik Räume zu gestalten und zu schaffen. 
Aber auch jedes andere Unternehmen ist eingeladen genau diese Reise anzutreten und seine vorhandenen Räume und Strukturen kritisch zu überdenken. Denn wichtiger denn je ist die Tatsache, dass wir es schaffen, ein „Wir-Gefühl“ in ein Unternehmen zu bringen, Fachkräfte zu gewinnen und diese auch zu halten. Eine Firmenkultur zu schaffen, in der sich die Mitarbeitenden freuen jeden Tag in einem Raum Zeit zu verbringen, der uns neue Ideen und frische Impulse leben lässt. 

nahezu täglich bekommen wir eingetrichtert, dass wir uns bewegen sollen, gesunde Ernährung wird uns ständig eingetrichtert, dies soll unser Wohlbefinden am Arbeitsplatz nähren.
Allerdings ist es wichtig, die Umgebung in der wir arbeiten unserem Inneren anzupassen. Das Wohlbefinden in einem Raum erschafft Lebensqualität, schafft einen Platz findet sich zu entfalten und effektiv, bzw. lösungsorientiert zu denken und zu agieren. 

Gutes und aufeinander abgestimmtes Design gibt uns das Gefühl für Geborgenheit und Zugehörigkeit. 

Lassen Sie uns also beginnen Ihren persönlichen Lieblingsplatz für Sie und Ihre Mitarbeitenden zu schaffen und zu gestalten. Fordern Sie uns – uns und unsere Expertise des Wohlbefindens.
Der Weg zu uns ist einfach – Sie müssen nur den ersten Schritt machen und mit uns Kontakt aufnehmen – den Rest erledigen wir mit Ihnen gemeinsam.

Dieser erste Schritt könnte für Sie die Teilnahme an einem unserer Seminare zum Thema sein – einen Ablauf eines Seminares können Sie hier herunterladen.

 

Titel Blog 04.03.2026
Kategorien: Gesundes Büro