Seit der vergangenen Pandemie wird nach Lösungen gesucht, Mitarbeitende in die Büros zurückzuholen und an das Unternehmen zu binden. Doch betrachtet man die gesamte Situation mit neutralem Blick, so war im Grunde Corona lediglich der Brandbeschleuniger, der unsere tägliche Arbeit ins Wanken gebracht hat. Urplötzlich schien die Welt, unsere Arbeitswelt, still zu stehen. Wir mussten unser tägliches Leben weiter in Einklang bringen. Arbeit und Leben wurde von da an neu definiert und auch gedacht.
Was also bedeutet jetzt der Begriff Third Places und was haben wir darunter genau zu verstehen?
Der Begriff „Third Places“ ist nichts neues und bedeutet nichts anderes als dritter Ort. Gemeint ist ein Ort der neben dem First Place (Zuhause) und dem Second Place (Arbeit) einen Ausgleich zu Familie und Beruf ermöglicht – ein Ort der Gemeinschaft, so jedenfalls wird es in der Soziologie beschrieben.
Als wir uns im Lockdown befanden mussten wir irgendwie alles unter einen Hut bekommen. Wir mussten uns also den First Place und Second Place in Einklang bringen. Wir alle sehnten uns in dieser Zeit nach einem Ort wo alles möglich ist. Ein Ort der Geborgenheit, Ruhe und Konzentration. Es kam immer häufiger vor, dass man so gar nicht mehr wusste, welcher Wochentag gerade war. Zwischen all den Dingen, die sich im Bereich des Homeoffice abspielten, wie der eigentlichen Arbeit, dem täglichen Haushalt oder der Kinderversorgung, hatte man wenig Zeit zum Nachdenken. Was den einen Mitarbeitenden gefreut hatte, wurde dem anderen zum Verhängnis. Insbesondere Jugendliche und junge Menschen, die gerade ins Arbeitsleben integriert werden sollten, bekamen Probleme mit der unbeachteten Vielfalt an nicht vorhandenen Aufgaben, die auf sie einströmten. Es fehlte an strukturierter Führung und in den Bürogebäuden sahen sie nur verwaiste Büros. Kein Flurfunk oder geregelte Abläufe waren existent, irgendwie fühlte man sich immer alleine gelassen. Gerade junge Leute brauchen Räume zum sozialen Austausch und kommunizieren. Da liegt es jetzt nach der ausgestandenen Krise nah, sich mit dem Thema intensiv zu beschäftigen – eben das Schaffen von dritten Orten - den „Third Places“.
Wie sollte denn ein Unternehmen in der Zukunft gestaltet werden und wie stellt man sich die Führung der Zukunft vor?
„Third Places“ sind zunächst einmal öffentliche Räume in denen man sich begegnet. Allerdings immer den Aspekt im Blick, dass man sich dort nicht nur begegnet, sondern auch diese Räume als Ort der Inspiration sieht, als Ort an dem sich Ideen entwickeln, Gemeinsamkeit und strukturierte Führung entsteht. Ein Ort in dem Talente gefunden, gefördert und gefordert werden.
Wie können wir also an diesen Orten Beziehungen aufbauen und wie sollten diese Orte genau aussehen?
Zuerst einmal sind es Orte die mit unserem Zuhause (First Place) und der Arbeit (Second Place) nicht viel zu tun haben. Eigentlich kennen wir ja schon lange solche „Third Places“. Cafés, Parks oder Bibliotheken waren schon immer Orte der Begegnung. „Third Places“ sollten aber Orte sein, welche in das Unternehmen integriert werden, aber auch die Unternehmenskultur widerspiegeln. Sie sollten jedem Mitarbeitenden zugänglich sein, sie sind leicht zu erreichen und es herrscht eine lockere und entspannte Stimmung, eben eine Wertschätzung der Mitarbeitenden.
Wie werden sich Orte der Arbeit und Gemeinschaft überlagern und wie können wir unseren Kunden behilflich sein, solche Orte zu konzipieren, die das Kommen ins Büro wieder zum Anreiz haben und man wieder gerne ins Büro kommt?
Homeoffice und mobiles Arbeiten ist nicht mehr aus dem Arbeitsalltag wegzudenken, aber durch die Möglichkeit einen „Third Place“ zu schaffen, gelingt es uns doch immer häufiger Mitarbeitende wieder ins Büro zu holen.
Allerdings sind auch für die Generation der Zukunft eben solche Räume ein Mehrwert um sich wohl zu fühlen. Die Räume sollten attraktiv gestaltet sein aber zugleich darf die Identität der Unternehmen nicht verloren gehen und die Produktivität sollte zeitgleich steigern.
Einer der Räume die immer mehr als „Third Place“ genannt werden ist das „Work Café“, das Herzstück eines Unternehmens. Jedoch wird das “Work Café“ der Zukunft noch viel mehr bieten.
Unser Fazit
Wir nennen das „Work Café“ „Clubrestaurant“, ein Ort der die Identität eines Unternehmens spiegelt. Lichtgestaltung, Akustik, jede Menge Ästhetik und harmonische Materialien müssen in die Konzipierung des „Clubrestaurants“ starken Einfluss finden und integriert werden. Ziel ist es, damit einen Raum zu schaffen, der die Gegenwart und die Zukunft in Einklang bringt. Wir, als Consultingunternehmen möchten mit diesen Konzepten eine Geschichte erzählen und Anregungen schaffen, um sich und Ihr Unternehmen weiter zu entwickeln. Denn aus diesem Raum heraus schaffen wir weitere Räume – schließlich ist es wie mit einem guten Essen: Zuerst einmal wird die Idee für ein Menü geboren, welches sich ständig weiterentwickelt und aus dem letztendlich ein Rezept für einen Gaumenschmaus auf ganzer Linie entsteht.
Safe the Date – unsere Konsequenz
Das unser KreativRaum ein „Third Place“ ist, durfte schon jeder festgestellt haben, der unser Haus besucht hat. Und in genau diesem Umfeld finden demnächst Seminare statt, die genau diese angesprochenen Problematiken aufgreifen:
- Mentale Gesundheit im Kontext von „New Work“ – damit Arbeit nicht krank macht
- Erfolgreich führen in veränderten Zeiten
Zwei Kurzworkshops zu Themen die aktueller sind denn je.
Wir informieren Sie hier an gleicher Stelle über Termine und Agenda – oder schreiben Sie uns hier bereits jetzt an.








